Schulordnung der Grundschule Bordelum

Vorwort:
In einer Gemeinschaft wie unsere Schule haben alle Jungen und Mädchen, große und kleine, starke und schwache, die gleichen Rechte und Aufgaben.
Gegenseitige Rücksichtnahme ist eine Grundvoraussetzung für den Schulbetrieb.
Wir gehen höflich miteinander um.
Nachfolgende Regeln und Hinweise sollen diese Ziele erreichen und ungestörtes Lernen ermöglichen.

1. Wir fahren nur mit einem verkehrssicheren Fahrrad zur Schule und tragen einen Helm.

2. Die Kinder der Klassen 1 und 2 sollten nach Möglichkeit nur in Begleitung der Eltern mit dem Fahrrad zur Schule kommen.

3. Auf dem Schulhof schieben wir unser Fahrrad.

4. Der Schulweg ist der direkte Weg vom Elternhaus zur Schule. Nur dieser Weg ist versichert.

5. Vor Unterrichtsbeginn warten wir auf dem Schulhof. Bei Regen dürfen wir mit Erlaubnis der Aufsicht in die Klassenzimmer gehen.

6. Während der Pausen (mit Ausnahme der 5-Minuten-Pausen) halten wir uns auf dem Schulhof auf. In den Regenpausen bleiben wir in unseren Klassenzimmern. Die Lehrkraft aus der vorangegangenen Unterrichtsstunde macht dann bei uns Aufsicht.

7. Wir spielen in den Pausen nur in Sichtweite der Lehrkräfte, auch nicht am Teich, bei den Fahrradständern oder hinter der Turnhalle.

8. Beim Klingeln gehen wir ruhig in unsere Klassenräume und setzen uns auf unsere Plätze. Wenn nach 10 Minuten noch kein/e Lehrer/in erschienen ist, beauftragen wir eine Schülerin oder einen Schüler, eine andere Lehrkraft zu informieren.

9. Wir halten uns nicht unnötig in den Toiletten auf.

10. Wir werfen nicht mit Gegenständen (auch nicht mit Schneebällen) und lassen Gegenstände, die andere gefährden oder belästigen könnten, zu Hause (z.B. Messer, Schraubenzieher, Skateboards, Rollerskates oder Handys).

11. Wir achten darauf, dass der Schulhof, das Schulgebäude und das Schulgelände sauber bleiben. Das Herumliegen von gefährlichen Gegenständen (Glassplitter o.ä.) melden wir der Lehrkraft.

12. Während der Schulzeit verlassen wir das Schulgelände nur mit Genehmigung eines/er Lehrers/Lehrerin.

13. Bei einem Streit benutzen wir faire Mittel und tun uns nicht gegenseitig weh.

14. Mit den Schulbüchern gehen wir besonders sorgfältig um, weil andere Schüler und Schülerinnen sie nach uns benutzen wollen.

Bordelum, den 11.O5.2OO4 (überarbeitet am 26.04.06)






Weitere Vereinbarungen

- oder:
Was Eltern für eine gute Zusammenarbeit mit der Schule sonst noch wissen sollten:

Einsatz der Telefonkette:
- Bitte überlassen Sie das Telefonieren nicht Ihrem Kind und geben Sie nach Möglichkeit die Nachricht auch nur an Erwachsene weiter.
- Beim Einsatz der Telefonkette geht es – besonders morgens vor Unterrichtsbeginn – vor allem um Schnelligkeit. Sollten Sie Ihren „Nachfolger“ nicht erreichen, überspringen Sie ihn und rufen umgehend den nächsten an. Versuchen Sie es beim direkten Nachfolger zu einem späteren Zeitpunkt wieder. Sollten Sie nur einen Anrufbeantworter erreichen, sprechen Sie die Nachricht ruhig auf Band, rufen aber bitte trotzdem umgehend den Nächsten in der Kette an.
- Um zu gewährleisten, dass alle die Kette erreicht hat, ist es notwendig, am Ende die Kette zu schließen: Wurde sie morgens in Gang gesetzt, ist die Schule anzurufen – abends macht es dagegen nur Sinn, die Klassenlehrerin anzurufen.

Abmelden der Schüler im Krankheitsfall:
Enschuldigen können Sie Ihr Kind persönlich, per Fax, Telefon oder Anrufbeantworter.
Unsere Eltern sind gemäß Schulkonferenzbeschluss verpflichtet, ihr Kind vor Unterrichtsbeginn - spätestens jedoch bis Ende der ersten Stunde nach Plan - zu entschuldigen.
Bei unentschuldigtem Nicht-Erscheinen rufen die LehrerInnen nach der ersten Unterrichtsstunde zu Hause an. Nur so können wir gewährleisten, dass Eltern nicht denken, ihr Kind sei in der Schule und umgekehrt - wenn ihm vielleicht in Wirklichkeit auf dem Weg zur Schule etwas zugestoßen ist. Mit dieser Vereinbarung verhindern wir möglicherweise wertvolle Zeit zu verlieren.

Beschaffung der Hausaufgaben im Krankheitsfall:
Kümmern Sie sich bitte um Kontakt zu einem benachbarten Mitschüler/ einer benachbarten Mitschülerin, der/ die im Krankheitsfall Ihres Kindes die Hausaufgaben für Ihr Kind mit nach Hause nehmen kann. Dieser Mitschüler/ Diese Mitschülerin sollte die Initiative ergreifen und die Lehrkräfte auf die Hausaufgaben ansprechen. Es ist nicht Aufgabe der Lehrkräfte, dafür zu sorgen, dass kranke Schüler ihre Hausaufgaben erhalten.
Sollte Ihr Kind aus Krankheitsgründen keine Hausaufgaben anfertigen können, sammeln wir die ausgeteilten Bögen in seinem Ablagefach im Klassenzimmer. Nach Absprache mit den Lehrkräften sollten die Bögen und Aufgaben Stück für Stück nachgearbeitet werden, wenn Ihr Kind wieder gesund ist.

Elternsprechtag:
- Jede Schule ist verpflichtet, zu den Halbjahreszeugnissen einen Elternsprechtag anzubieten. Die Eltern wiederum müssen dieses Angebot nicht wahrnehmen, wenn für sie alles klar ist und sie z.B. keine Fragen zum Zeugnis haben.
Grundsätzlich gilt: Der Elternsprechtag ist dafür da, dass Eltern konkrete Gesprächswünsche oder Fragen haben. Am besten Sie bereiten sich darauf vor, indem Sie sich eine Liste anfertigen.
- Die SchülerInnen dürfen zu diesem Gespräch dazukommen, entweder ganz oder für einen Teil.
- Wir bieten für diesen Zweck einen festgelegten Zeitraum an. Für jedes Gespräch werden in etwa 10 Minuten angesetzt. Die Eltern können untereinander tauschen.
- In den Klassen 3 und 4 führen wir im Rahmen des Elternsprechtages die sogenannten „Lernplan-Gespräche“ durch. Sollte Ihr Kind betroffen sein, erfahren Sie rechtzeitig von dem Klassenlehrer darüber Bescheid.

Bekleidung:
- Es ist ratsam, Ihr Kind für den Kunstunterricht mit einem Tuschkittel (altes Hemd) auszustatten, der an der Garderobe aufgehängt werden kann. Es besteht dafür keine Verpflichtung, aber die Schule kann keine Verantwortung für evtl. beschmutzte Kleidungsstücke übernehmen.
- Jedes Kind sollte dem Wetter entsprechend mit einer Jacke ausgestattet werden.

Kerzen/ Gestecke zur Weihnachtszeit:
- Wir bitten um Verständnis dafür, dass offene Kerzen und Weihnachtsgestecke auf den Schülertischen wegen Brandgefahr nicht erlaubt sind. Erlaubt sind lediglich Laternen, die nur unter Aufsicht im Unterricht angezündet werden dürfen.
- Wir gehen davon aus, dass – auch wenn sich in jeder Klasse ein Feuerzeug oder Streichhölzer befinden – Sie Ihr Kind dahingehend instruieren, dass das Feuermachen nur den Lehrkräften erlaubt ist.

Unterricht vor Ferienbeginn:
- Vor den Sommer-, den Weihnachtsferien und am Tag der Halbjahreszeugnisausgabe endet der Unterricht für alle Klassen nach der 4. Stunde um 11:05 Uhr (Schulkonferenzbeschluss vom 28.02.06).
- Vor allen anderen Ferien endet er nach Plan. Dies entspricht zum einen dem Konzept gegen Unterrichtsausfall „Jede Stunde zählt“, hat aber auch damit zu tun, dass die Buskosten ansonsten unnötig steigen.

Hitzefrei und anderer witterungsbedingter Unterrichtsausfall:
- Sie können davon ausgehen, dass es bei uns kein „Hitzefrei“ gibt. Dafür gibt es verschiedene Gründe: Wir dürfen kein Kind früher als auf dem Stundenplan angegeben nach Hause schicken, wenn die Eltern nicht darüber informiert sind. Dies einzuhalten, wenn beide Eltern oder Alleinerziehende berufstätig sind, fällt schwer. Selbst wenn wir die Notrufnummer (z.B. von Ihrer Arbeitsstelle) anrufen – was nützt es Ihnen, wenn Sie wissen, Ihr Kind kommt überraschend früher nach Hause. Statt dessen halten wir es für sinnvoller, wenn Sie davon ausgehen können, dass Ihr Kind nach Plan unterrichtet und entlassen wird. Sollten die Temperaturverhältnisse im Schulgebäude unerträglich geworden sein, gehen wir mit den SchülerInnen nach draußen, suchen uns ein schattiges Plätzchen und halten "Unterricht", der unter diesen Umständen angemessen ist.
-
Anders verhält es sich, wenn wider Erwarten im Winter die Heizung ausfällt und wir eine Raumtemperatur von z.B. unter 10 Grad haben. Dann helfen weder warme Gedanken noch Sport. Unter diesen Umständen müssen wir die Telefonketten in Gang setzen. Sie können allerdings davon ausgehen, dass kein Kind entlassen wird, wenn die Eltern nichts davon wissen. Und auch wenn Sie berufstätig sind: Erfahrungsgemäß finden sich in so einem Fall erfreulicherweise immer Eltern anderer Klassenkameraden, die Ihr Kind in Empfang nehmen. Selbstverständlich rufen wir auch bei Ihrer Arbeitsstelle an um Sie darüber zu informieren.
- "Schneefrei" oder "Unterrichtsausfall wegen Blitzeis" - dies ist ein besonderer Fall. Grundsätzlich gilt: SIE entscheiden in so einem Fall, ob SIE es für zumutbar halten Ihr Kind auf den Weg zu schicken. Dazu müssen Sie nicht erst die Radiodurchsage oder die Telefonkette der Schule abwarten! Ansonsten dürfen Sie der Radiodurchsage ruhig trauen, oft ist sie scheller als unsere Telefonkette.

(wird noch vervollständigt)