OGS - Was ist das?

Eine OGS bietet ergänzend zum planmäßigen Unterricht an mindestens drei Unterrichtstagen Angebote außerhalb der Unterrichtszeit – in diesem Falle dienstags bis donnerstags bis mindestens 15 Uhr.

Die Teilnahme daran ist freiwillig.

Eine Anmeldung gilt für ein Schulhalbjahr verbindlich.

Das Konzept einer OGS sieht im Wesentlichen drei Bausteine vor:
1. die Einnahme eines (warmen) Mittagessens
2. eine Hausaufgabenbetreuung
3. ein außerunterrichtliches und möglichst breitgefächertes, an den Bedürfnissen der Schüler ausgerichtetes Angebot zur Gestaltung des Nachmittags

Die Grundschule Bordelum sieht sich in der Verantwortung den veränderten gesellschaftlichen Anforderungen Rechnung zu tragen: Zunehmend beide Elternteile unserer Kinder, aber auch Alleinerziehende sind voll berufstätig. Will man dieser Tatsache gerecht werden, ist dies nur durch ganztägige Erziehung, Bildung und Betreuung gewährleistet.

Einer veränderten Kindheit, wie wir sie heute erleben, kann eine Ganztagsschule viel besser begegnen als eine Halbtagsschule. Sie kann eine geregelte Tagesstruktur mit verlässlichen Vertrauenspersonen und Ansprechpartnern bieten, die den Kindern Sicherheit und Halt geben.
Die Wertschätzung und Aufmerksamkeit, die diese Personen den Kindern schenken, soll ihre Gesamtpersönlichkeit stärken, um sie zu befähigen ihre gegenwärtige und zukünftige Lebenssituation zu meistern.

Mit Einrichtung einer OGS soll das Leitbild unserer Schule „Sich und die Welt entdecken, gemeinsam lernen und sich wohl fühlen an unserer Schule“ auf den Nachmittag ausgeweitet werden. Auch das Nachmittagsprogramm soll möglichst folgende Bildungsebenen ansprechen: Bewegung, Ernährung, Kreativität, Natur- und Umwelt, Glaube, Spiel, Musik, Kunst…

Dabei möchten wir uns mit außerschulischen Lernpartnern der Region vernetzen: Sportverein, Feuerwehr, Jugendtreff, Kirche, Kindergarten…

Um die Schülerinnen und Schüler so individuell wie möglich fördern zu können, streben wir eine Gruppengröße von 10 bis maximal 13 Kindern an. Es wird allerdings auch Kursangebote geben, bei denen eine höhere Teilnehmerzahl durchaus Sinn macht (z.B. Fußball) – dieser Punkt wird bei den Kursleiterinnen und Kursleitern erfragt.